Dr. Reinhard Munzert
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Allgemein
Reinhard Munzert, Diplom-Psychologe, Gründer und Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Opfer von Elektro-Waffen, ehemaliger Lehrbeauftragter der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Leiter der Akademie für Schach und Wissenschaft, Baden-Baden, Deutschland
Reinhard Munzert ist wohl, ohne zu übertreiben, als das prominenteste vermeintliche Mikrowellenopfer anzusehen. Aus diesem Grund gibt es bei uns auch ein eigenes Unterforum zu ihm.
Er wird immer gerne von anderen Opfern zitiert und seine angeblichen Beweise haben bei einen hohen Stellenwert. Das Herr Munzert hierbei vielfach lediglich spekuliert und oft eigene Gedanken hinzufügt, interessiert scheinbar niemanden, da er teilweise sehr geschickt 1 und 1 zusammenzählt. Nur leider kommt bei Dr. Munzert meistens 3 oder 5 dabei heraus.
Man könnte Herrn Munzert durchaus als einen Selbstdarsteller bezeichnen, der sich nicht nur gerne in der Öffentlichkeit sieht, sondern diesen Eindruck auch ständig dadurch untermauert, daß er mit Selbstzitaten um sich wirft und keinen Zweifel daran lässt, daß seine Meinung die einzig gültige und wahre ist.
Auf psychologischem Terrain macht Munzert die meiste Zeit den Eindruck eines Kompetenzsimulanten, der mit psychologischem Grundwissen aus dem ersten Semester und Gemeinplätzen um sich wirft um beim Laien den Eindruck eines grossen Psychologen zu hinterlassen. Leider wird hieraus jedoch bei genauerem Hinsehen ein ausgewachsenes Armutszeugnis eines, zwar diplomierten, aber dennoch laienhaften Hobbypsychologen. Vielleicht hat er das gelernte auch einfach längst vergessen, denn Nachprüfungen zum Diplom finden ja bekanntlich nicht statt.
Interessant auch immer wieder die Selbstzitate von Herrn Munzert. In jedem seiner sogenannten Artikel, verweist er auf seine alten Artikel und nennt sich selbst als Quelle. Auf diese Weise, verwässert er die vermeintlichen Informationen bis zur Unkenntlichkeit und stellt sie schlussendlich wieder als Beweise dar. Nicht erbrachte Beweise, die aber durch Munzerts mehrfache Wiederholung nicht mehr als solche nachzuweisen sind.
Bezeichnend ist auch die Entwicklung des Forums auf mikrowellenterror.de.[1] Schaut man in das Archiv, stellt man fest, daß zu Beginn noch mehrere Autoren/Teilnehmer waren, die dort schrieben. Da aber Munzert keinen Widerspruch duldet und Kritiker generell ausschliesst, um sie anschliessend mit in die Täterschublade zu stecken, ist sein Forum im Laufe der Zeit mehr und mehr zu einer Art Blog oder Tagebuch des Reinhard Munzert verkommen. Der Anteil der von ihm geschriebenen Foren-Postings dürfte inzwischen die 95% deutlich überschreiten und nach Antworten auf dieselben sucht man vergeblich.
Überhaupt stellt sich dieses Forum, bei dem es sich interessanterweise um ein Unterforum des findefux-forums von Hans Tolzin[2] handelt, als grosse Ansammlung vieler, teils kruder Halbheiten und Pseudowissenschaftlicher Veröffentlichungen dar, die Munzert gerne aufnimmt um seine persönliche Opfergeschichte aufzubauschen. Die im Forum immer wieder erscheinenden "Kalchreuth aktuell" Artikel erzählen, wie von anderen vermeintlichen Opfern bereits bekannt, das angebliche Martyrium dem er ausgesetzt ist. Hier steht er den anderen Opfern in Sachen Phantasie in nichts nach und schaffte es sogar einem Paket Haushaltszucker den Anstrich von geheimdienstlicher Arbeit, Stalking und Terror zu verleihen.[3]
Und als sei das alles noch nicht genug, treibt Herr Munzert auch noch auf vielen anderen öffentlichen Plattformen sein Unwesen und verewigt seine Theorien in Foren und als Kommentare unter öffentlichen Blogs.[4]
Häufig entsteht der Verdacht, daß es Munzert im Grunde garnicht um die Mikrowellen geht, sondern daß sein erklärtes Ziel darin liegt, seinen Ex-Arbeitgeber Siemens möglichst effekthascherisch und lautstark mit Dreck zu bewerfen und zu diffamieren.
Zusammenfassend könnte man sagen, daß bei Herrn Munzert, der vielzitierte Grad zwischen Genie und Wahnsinn, wieder einmal seine Existenz unter Beweis stellt und das offensichtlich die Grenze bereits überschritten wurde. Reinhard Munzert leidet unter einem ausgewachsenen Verfolgungswahn und bezieht seine gesamte ihn umgebende Realität in die Unrealität seiner Theorie mit ein.
Biographie
- August 2002: Einlieferung in die Erlanger Psychiatrie
- 10. September 2002: Entlassung aus der Erlanger Psychiatrie
Literarische Werke
Munzerts „Schachpsychologie“
Eine Kritik des Buches findet sich hier.
Quellen
- Homepage der Germanic, Slavicand Semitic Studies der Universität von Santa Barbara, Californien
- Ich bin wieder in Freiheit / Munzert @ TP
